Sonntag, 27. Juli 2025

PianCant

Das Ensemble PianCant verknüpft pianistisches Können mit wunderschönen Cantilenen der Sopranistin Petra Wittmann und der beiden Sänger Stefan Christ und Christian Wittmann. Inzwischen gesellen sich häufiger weitere Musiker zur erfolgreichen Augsburger Formation, darunter der Cellist Andreas Thiemig.

Samstag, 1. März 2025

Umweltaspekte der Bauwirtschaft: Was bedeutet „ökologisches Bauen“?

Ökologisches Bauen wird seit Jahrzehnten praktiziert und ist im internationalen Sprachgebrauch als „green building“ bekannt. Es soll eine Wohnumgebung schaffen, die sich mit der Umwelt und unseren Ökosystemen verträgt, um künftigen Generationen eine funktionierende Natur zu hinterlassen. Gleichzeitig schont ökologisches Bauen unmittelbar Ressourcen, denn es setzt auf nachhaltige Baumaterialien und senkt die Heizkosten. In Deutschland entstand das vielleicht erste Projekt dieser Art in Bernried (Starnberger See in Bayern). Dort baute der innovative Architekt Heiko Folkerts (1930 – 2007) in den Jahren 1975 bis 1976 sein „Haus Folkerts“ und folgte mit dessen Bauweise durchweg ökologischen Prinzipien. Später ließ er weitere Projekte folgen, so etwa 1983 ein Wohn- und Geschäftsensemble in CH-9464 Rüthi. Die modernen ökologischen Häuser werden überwiegend aus Holz errichtet und verfügen über ein Gründach. Ihre Außenwände bestehen oft aus unbehandeltem Lärchenholz, die Innenböden aus Naturstein, Lineoleum oder Holz. Zum Einsatz kommt eine effiziente Ständerbauweise. Die Innenwände können aus Schilfrohrplatten mit Lehmverputz hergestellt werden, ihr Anstrich folgt mithilfe von Kasein- oder Lehmfarbe dem materialtechnischen Vorbild. Eingeblasene Hobelspäne sorgen für die Wärmedämmung. Sonnenkollektoren und ein Grundofen besorgen die Warmwasseraufbereitung und Heizung. Die Eingliederung des Gebäudes in den natürlichen Stoffkreislauf ergibt sich allein dadurch, dass seine Materialien praktisch vollständig recycelbar sind. Hinzu kommt der höchst ressourcenschonende Betrieb. Es spielen neben der eigentlichen ökologischen Bauweise noch weitere Aspekte eine Rolle: - Ein ökologischer Standort ist entscheidend. Wichtige Faktoren sind die umgebende Infrastruktur, die Verkehrserschließung und der Landschaftsschutz. - Die verwendeten Baustoffe sollten durchweg umweltverträglich gewonnen, transportiert, genutzt und entsorgt werden. Dabei sind toxische Materialien tabu. - In Relation zum Gesamtvolumen des Gebäudes soll seine gesamte Außenfläche klein sein. - Das Haus bezieht seine Wärme überwiegend bis ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Hinzu kommt eine effiziente Wärmedämmung. - Die technische Gebäudeausrüstung folgt ebenso dem Effizienzprinzip, indem sie unter anderem eine nachhaltige Entwässerungstechnik integriert. - Nicht zuletzt wird das Bauwerk begrünt.
Ökologisches Bauen, das heute den modernen Standards zugerechnet wird, bietet das Unternehmen Bauen-Wohnen-Technik (Standort: Gablingen bei Augsburg) an. Was sollten Bauherren bei einem ökologischen Haus beachten? Sie müssen prinzipiell jedes einzelne aller verwendeten Materialien und Produkte auf seine Eigenschaften überprüfen, damit wirklich ein konsequent ökologisches Gebäude entsteht. Damit können private Bauherren schnell überfordert sein: Es empfiehlt sich fachliche Expertise und die Ausführung durch eine erfahrene Baufirma. Diese bietet in der Regel zusätzlich Photovoltaik und Solarthermie an. Die natürliche Dämmung erfolgt mit nachwachsenden Rohstoffen, darunter Flachs, Holzfasern, Hanf, Stroh oder Schafwolle. Diese Materialen eignen sich durchweg für eine gute Wärmedämmung. Die verwendeten Farben und Klebstoffen basieren auf pflanzlichen Ausgangsstoffen und kommen praktisch ohne Lösungsmittel aus. Ebenso enthalten sie nur in geringfügigem Umfang flüchtige organische Verbindungen. Die Fenstern sind mehrfach isoliert. Ihre Rahmen bestehen aus lokalen Hölzern, Kunststoff kommt nicht zum Einsatz. Ökologische Häuser nutzen nicht zuletzt umfassend das Tageslicht. Sie müssen deshalb nicht zwingend ringsum verglast sein. Es gibt auch auf Spiegeln und Röhren basierende Lichtleitsysteme, die das natürliche Licht an den Bestimmungsort transportieren. Bodenbeläge im ökologischen Haus bestehen idealerweise aus Holzparkett, Kork oder Massivholzdielen, die Hölzer stammen aus der Region. Das haltbare Linoleum darf ebenfalls als nachhaltig gelten. Die Toilettenspülung nutzt Grauwasser (Abwasser aus der Badewanne, Dusche oder Waschmaschine), Regenwasser kommt nach einer Grobfilterung beim Wäschewaschen zum Einsatz. Hierfür fängt ein Zweikammersystem das Regen- und Grauwasser separat auf. Erfahrene Bewohner des ökologischen Hauses lassen die ersten Regengüsse des zeitigen Frühjahrs die Regenrinnen aus- und das Dach abwaschen. Das nachfolgende Wasser verwenden sie schließlich. Dies sind die wesentlichsten Aspekte des ökologischen Hauses.

Sonntag, 23. Februar 2025

Wasseraufbereitung durch Bauen-Wohnen-Technik aus Augsburg

Kalk in Warmwasserleitungen ist ein verbreitetes Problem. Der Hintergrund: Bei der Warmwasserbereitung entsteht mehr und schneller Kalk als in Kaltwasserleitungen. Das Trinkwasser enthält enthält die Mineralien Calcium und Magnesium, die sich an Kohlensäure (H₂CO₃) binden. Bei steigenden Temperaturen wird diese ausgefällt, das Wasserstoffmolekül H₂ trennt sich vom wenig stabilen Kohlenstofftrioxid CO₃, das sich wiederum an die Calciumatome bindet. Dadurch entsteht Calciumkarbonat (CaCO₃, vulgo Kalk). Die Wasserhärte wird im Wesentlichen durch den Kalkanteil, aber auch durch neu entstehende Magnesiumverbindungen bestimmt. Die kritische Temperatur für mehr Kalk im Warmwasser liegt bei etwa 61 bis 65 °C, weshalb häufig eine Erhitzung nicht über 55 °C empfohlen wird. Diese genügt, denn beim Baden oder Duschen erscheinen uns Temperaturen ab ~37 bis 39 °C schon als sehr heiß. Lediglich Weißwäsche benötigt ~90° für das Abtöten fast aller Bakterien, wobei eine kühlere Waschtemperatur freilich die Stoffe schont. So sollte Bettwäsche aus Satin und ähnlich empfindlichen Materialien am besten nur mit 30 °C gewaschen werden. Die Höhe der Kalkbelastung im Warmwasser hängt vom regionalen Wasserversorger ab. In unseren Kommunen schwankt sie zwischen etwa 7,5 bis 24,8 °dH (Grad Deutscher Härte), wobei das Wasser im unteren Bereich sehr weich, hingegen an der oberen Grenze extrem hart ist. Das schadet grundsätzlich nur den Leitungen, Armaturen oder sonstigen Anlagenteilen, eine Gefahr für die Gesundheit besteht nicht. Materielle Schäden durch Verkalkung können allerdings beträchtlich ausfallen. Daher sollten Sie spätestens ab ~14 °dH eine Wasserenthärtung in Betracht ziehen, die Ihnen das Unternehmen Bauen-Wohnen-Technik anbietet.
Folgen der Verkalkung für Armaturen und Wasserleitungen Der Kalk setzt sich allmählich an den Innenwänden von Wasserleitungen und sämtlichen Armaturen ab. Es ist ein langsamer Prozess, der nicht gleich zu erkennen ist. Allerdings gibt es rein optische Symptome, so Kalk am Perlator von Armaturen und weißliche Flecken von getrockneten Wassertropfen im Spülbecken. Beides weist auf viel Kalk in Ihrem Wasser hin. Sie können die regionale Wasserhärte auf der Webseite des örtlichen Wasserversorgers ermitteln. Ein technisches Anzeichen ist ein verminderter Wasserdurchfluss bei hartem Wasser, auch könnten sich schlimmstenfalls seltener benutzte Armaturen nicht mehr bedienen lassen. Spätestens bei solchen Symptomen sollten Sie handeln. Die Haushaltsgeräte werden bei verkalkten Wasserrohren durch Fehlfunktionen auffallen. Gerade Zuflussventile von Geschirrspülern und Waschmaschinen werden meistens hydraulisch betätigt und funktionieren nicht mehr bei fehlendem Wasserdruck. Noch viel schlimmer ist der mögliche Ausfall von mechanischen Sicherheitseinrichtungen für einen Wasserstopp bei geplatzten Leitungen: Die Wasserstoppventile benötigen zwingend einen ausreichenden Druck. Sollten sie versagen, droht die Überschwemmung am Standort Ihrer Waschmaschine (in der Wohnung oder im Keller). Auch Thermostatarmaturen und Mischbatterien funktionieren bei zu wenig Wasserdruck nicht mehr. Was hilft? Bei starkem Kalkbefall kann ein Fachunternehmen schonend den Kalk aus den Wasserleitungen entfernen. Im Eigenheim dauert das nur einen Arbeitstag. Langfristig hilft das von Bauen-Wohnen-Technik bundesweit angebotene System Aqon Pure. Es benötigt weder Chemie noch Salz, verursacht keine Folgekosten und kommt ohne nachträgliche Wartungen aus. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es bleiben die wertvollen Mineralien erhalten, ein Natriumzusatz ist nicht erforderlich, die einmaligen Kosten sind relativ gering. Aqon Pure baut die Firma Bauen-Wohnen-Technik im Umfeld von Augsburg und Gablingen (Standort des Unternehmens) in Gebäude aller Größenordnungen ein – von Wohnungen über Ein- und Mehrfamilienhäuser bis hin zu Gewerbebauten.